Gerda - Freys Ehegattin

Gerda (isländ. „die durch Einzäunung geschützte”, „Feld”, oder "Behütete", auch Gerd, Gerdr, Garta) ist eine wunderschöne Reifriesin, die zu den Jötunn gehört. Sie ist auch eine alte Erdgöttin.

Gerda ist die Tochter der Riesen Aurboda und Gymir. Sie ist Schwester des Beli, Gattin des Freyr und mit ihm die Mutter des mythischen Königs Fjölnir.

Der Freyr ließ um Gerda, deren Wohnung von einem Flammenwall umgeben war, durch Skrinir werben, dem er dafür sein Roß und sein mächtiges Schwert, als Lohn, gab.

Zunächst lehnte sie das Ansinnen Freyrs ab, ließ sich aber von Skrinir „überreden”, indem er ihr mit einem Zauberspruch drohte. Der hätte sie so häßlich gemacht, daß alle Hoffnung auf einen anderen Werber verloren gewesen wäre. So begab sich Gerda neun Nächte später in einen Wald, wo sie mit Freyr zusammentraf. Später liebt sie Frey dafür umso mehr.

Gerdr soll die nordische Erde versinnbildlichen, die den Winter über im Bann des Eises (Frostriesen Hrimthursar) ist, durch die Vermählung mit dem Himmelsgott (Sonne) Freyr aber befreit wird und fruchtbar wird.